Yoga für Anfänger

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Wer Yoga hört, denkt vermutlich sofort an knapp bekleidete Damen, die sich auf ihren Yoga-Matten auf absurdeste Art und Weise verrenken. Doch hinter dem Begriff steckt so viel mehr, wie dieser Artikel verrät.
Was ist Yoga? Dabei handelt es sich philosophische Lehre, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie umfasst eine Vielzahl geistiger und körperlicher Übungen. Dazu gehören folgende 8 Stufen:

  • Askese
  • Meditation
  • Yama
  • Niyama
  • Pranayama
  • Kriyas
  • Asanas
  • Pratyahara

Das Wort „Yoga“ trägt verschiedene Bedeutungen. Es kann sowohl Vereinigung und Integration, als auch Anspannen des Körpers an die Seele zur Konzentration bedeuten. Die Wurzeln der Philosophie liegen im Hinduismus und teilweise auch im Buddhismus.

Es gibt etwas, was als „modernes Yoga“ bezeichnet wird. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstand ein „Yoga“, das nicht an eine einzelne Schule gebunden ist. Der Schwerpunkt liegt in der Praxis, die entweder mehr körperbezogen oder mehr meditativ sein kann. Im Gegensatz zum traditionellen Yoga wird den Gurus hier weniger Bedeutung beigemessen. Es gibt kaum noch Verhaltensvorschriften. Die Regeln sind eher als Empfehlungen für die Yoga-Schüler zu verstehen. Es bestehen kaum noch Verpflichtungen, alles ist viel freier und lockerer ausgelegt.

Yoga hat nachweislich positive Effekte auf die geistige und körperliche Gesundheit. Es kann diverse Krankheiten und Schmerzen lindern, so zum Beispiel Depressionen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen.

Was sind die besten Übungen für Yoga-Anfänger?

Wie bei jedem anderen Sport auch, sollten Einstieger hier ganz langsam beginnen. Es gibt einige Übungen, die besonders für sie geeignet sind.

Spinal Twist

Dabei handelt es sich anders gesagt um „simples“ Rumpfdrehen. Hierbei werden vor allem die Rückenmuskulatur gestärkt und Endorphine frei gesetzt. Außerdem sollen hierdurch Mitgefühl, Liebe und Toleranz gefördert werden. Um den Spinal Twist auszuführen setzt man sich mit geradem Rücken in die einfache Sitzhaltung. Die Hände werden auf die entspannten Schultern gelegt, die Arme parallel zum Boden. Beim Einatmen werden Kopf und Oberkörper nach links gedreht, beim Ausatmen nach rechts.

Bauchatmung

Diese Übung hilft vor allem bei Aufregung und Anspannung. Um sie auszuführen sollte man sich gerade hinstellen, damit man wirklich frei atmen kann. Anschließend langsam tief einatmen und den Bauch sich dabei nach außen wölben lassen. Beim darauffolgenden Ausatmen sollten sich die Bauchmuskeln leicht zusammen ziehen. Diese Übung ist so einfach, dass sie jederzeit in den Alltag, sei es nun im Büro oder zuhause, eingebaut werden kann.

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